Die Idee einer zirkulären Gesellschaft gewinnt an Kontur. Immer deutlicher wird: Es genügt nicht, einzelne Produkte recycelbar zu gestalten oder Reparatur als Nische zu denken. Was wir brauchen, ist ein systemischer Umbau – ein radikaler Perspektivwechsel hin zu Circular Ecosystems.

Circular Ecosystems beschreiben mehr als die Summe technischer Prozesse. Sie verweisen auf die Notwendigkeit, Wertschöpfung ökologisch regenerativ, sozial gerecht und institutionell eingebettet zu denken. Es geht um das Zusammenspiel von Infrastrukturen, politischen Rahmenbedingungen, digitalen Tools, ökonomischer Verantwortung und kultureller Praxis.

In meiner Arbeit – zwischen Politikberatung, Projektentwicklung und strategischer Prozessgestaltung – erlebe ich, wie zentral dieser ganzheitliche Zugang geworden ist. Immer mehr Projekte, etwa auf EU-Ebene, erkennen die Bedeutung von transdisziplinären Ansätzen, bei denen Governance, Technologie, Bildung und Zivilgesellschaft zusammenspielen. Genau hier liegt das transformative Potenzial: Nicht in der perfekten Lösung, sondern im Aufbau zirkulärer Beziehungen und lernender Systeme.

Ein Beispiel dafür ist das EU-Projekt GreenChips, das sich mit der Frage befasst, wie nachhaltige und kreislauffähige Strukturen in der europäischen Mikroelektronik verankert werden können. Im Rahmen dieses Projekts entsteht u.a. ein Executive MBA-Programm, das zentrale Themen wie nachhaltige Produktionsketten, Reparaturfähigkeit und Circular Ecosystems integriert.

Doch auch jenseits formaler Bildung braucht es Räume für kollektive Reflexion und zukunftsgerichtete Praxis. Einer dieser Räume ist das Werkstattgespräch, das ich gemeinsam mit Partner:innen organisiere.

Am 2. Oktober 2025 lade ich zum nächsten Termin ein – diesmal mit dem Fokus auf Circular Ecosystems als Schlüssel gesellschaftlicher Transformation.

👥 Wenn du daran teilnehmen möchtest, schreib mir gerne eine Nachricht direkt auf LinkedIn.

Der Zugangslink und weitere Informationen erscheinen außerdem zeitnah auf www.klamminger.net im Bereich Werkstattgespräche.

Begleitend entsteht der Circular Society Hub – ein digitaler Raum für Co-Kreation, Austausch und langfristige Zusammenarbeit.